In dem jüngst auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos vorgestellten Bericht „Educating for Sustainable Development“ des International Sustainable Campus Network (ISCN) und des Global University Leader Forum (GULF) wurde die HFT Stuttgart als eine von 30 weltweit führenden Hochschulen gewürdigt im Bereich Bildung für Nachhaltige Entwicklung. Weitere Institutionen waren namhafte Universitäten wie Yale, Princeton oder Oxford. Neben der HFT Stuttgart werden auch die ETH Zürich und die Leuphana Universität Lüneburg als einzige Vorreiter aus dem deutschsprachigen Raum in der Broschüre vorgestellt.

Das Weltwirtschaftsforum bietet mit seiner jährlichen Konferenz in Davos ein Diskussionsforum für hochrangige Politiker, Vertreter weltweit führender Unternehmen und Wissenschaftsvertreter. Ziel ist es, gemeinsam Lösungsansätze für große globale Herausforderungen zu entwickeln und somit zu einer Verbesserung der Lebensbedingungen weltweit beizutragen.

Hochschulen als wichtige Akteure

Im Zentrum des Berichts stand die Frage, welchen Beitrag Hochschulen zur Bewältigung großer globaler Herausforderungen entlang der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen („SDGs“) leisten können. Im Vorwort weisen der ISCN-Vorsitzende René Schwarzenbach und Guido Schmidt-Traub (Executive Director, UN Sustainable Development Solutions Network (SDSN)) auf die große Verantwortung hin, die den Hochschulen in diesem Bereich zukommt. Für den Wandel von Gesellschaft und Wirtschaft in Richtung Nachhaltige Entwicklung spielen die Hochschulen eine ganz entscheidende Rolle; darüber ist man sich innerhalb des ISCN einig. Wie dies konkret geschehen kann, wurde auf dem Weltwirtschaftsforum exemplarisch anhand der Best-Practice-Beispiele aus dem Bericht dargestellt.

Nachhaltige Entwicklung an der HFT Stuttgart – zielgerichtete Verzahnung unterschiedlicher Bausteine

„Bereits vor einigen Jahren haben wir für die Hochschule eine Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt, sie mit einer Struktur hinterlegt und sukzessive entlang von fünf Gestaltungsfeldern implementiert“, erklärt der Nachhaltigkeits- und Ethikbeauftragte der HFT Stuttgart Prof. Dr. Tobias Popović. „Es freut uns außerordentlich, dass die Ergebnisse dieser Anstrengungen nun sogar international sichtbar auf dem Weltwirtschaftsforum gewürdigt wurden“, führt er weiter aus. Durch die Einführung eines Umweltmanagementsystems, das RealLabor Klimaneutraler HFT Campus, den Aufbau des „Studium Intregrale“ und durch die Studierendeninitiative „Greening HFT“ konnten unterschiedliche Aspekte von Nachhaltiger Entwicklung miteinander verzahnt und systematisch vorangebracht werden. Sowohl das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, Vermögen und Bau Baden-Württemberg als auch das Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Forschung Baden-Württemberg sowie das Referat für Technik- und Wissenschaftsethik haben die Vorhaben zum Teil finanziell gefördert.

Die HFT Stuttgart ist 2014 als erste deutsche Hochschule dem ISCN beigetreten. Weitere Informationen zum ISCN finden Sie unter: www.international-sustainable-campus-network.org

Den Report des ISCN „Educating on Sustainable Development“ finden Sie hier zum Download: PDF

Weitere Informationen zum RealLabor: https://www.hft-stuttgart.de/Forschung/Reallabor/

 

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